Call: 24/7/365 at (+212) 522502516

Wintino verliert sein Aroma oft schon vor dem ersten Schluck. Der Grund ist selten eine schlechte Rezeptur, sondern eine zu heiße Zubereitung: Am Topfboden karamellisiert Zucker, ätherische Öle aus Zimt und Nelke werden bitter, und der frische Ansatz wirkt nach wenigen Minuten schwer. Besonders bei größeren Runden fällt das auf: Der erste Becher schmeckt rund, der zweite schon spitz. Wer Wintino nur erwärmt, die Temperatur misst und klein portioniert, behält Frucht und Würze.

1. Im Edelstahltopf auf 60 bis 65 Grad erwärmen

Wintino sollte nicht kochen. Ein Küchenthermometer zeigt die Zielzone von 60 bis 65 Grad an; darüber treten Alkohol und Bitterstoffe stärker hervor. Für einen Liter Wintino reichen bei mittlerer Hitze etwa acht Minuten. Ein Edelstahl- oder Emailletopf ist besser geeignet als Aluminium, weil Säure und Gewürze dort weniger unerwünschte Reaktionen auslösen. Wer ohne Thermometer arbeitet, zieht den Topf rechtzeitig vom Herd, sobald sich am Rand kleine Perlen bilden; ein Deckel beschleunigt das Erwärmen, hält aber auch Dampf und Aromen zurück. Merksatz: Dampf ja, Blasen nein.

2. Kleine Portionen in vorgewärmten Gläsern servieren

Ein kaltes Glas kühlt Wintino innerhalb weniger Minuten um mehrere Grad ab. Hitzebeständige Gläser vorher mit heißem Wasser ausspülen und nur 120 bis 150 Milliliter einschenken. So bleibt die Temperatur stabil, und Gäste können nachschenken, ohne dass der Rest im Topf steht. Gläser mit Stiel oder Henkel verhindern, dass die Hand die Temperatur zusätzlich senkt. Merksatz: kleine Portionen schützen das Aroma besser als große Karaffen.

3. Gewürze erst nach dem Erhitzen zugeben

Zimt, Nelke und Orange dominieren schnell. Wintino erst erwärmen, dann vom Herd nehmen und Gewürze nur drei bis fünf Minuten ziehen lassen. Ein Stück Orangenschale ohne weiße Innenhaut genügt für einen halben Liter; Zimtpulver trübt das Getränk, eine Zimtstange bleibt klarer. Für mehr Frische reicht ein Esslöffel Orangensaft pro Glas; er hebt die Säure, ohne die Gewürze zu überdecken. Merksatz: Gewürze sind Akzent, nicht Hauptdarsteller.

4. Reste abkühlen, kühl lagern und frisch abschmecken

Offener Wintino verliert durch Sauerstoff an Klarheit. Reste in ein sauberes Gefäß umfüllen, offen auf Zimmertemperatur abkühlen und dann verschlossen im Kühlschrank lagern. Am nächsten Tag langsam wieder erwärmen, aber nicht erneut aufkochen; nach zwei Tagen sollte der Ansatz aufgebraucht sein. Ein Etikett mit Datum hilft, den Überblick zu behalten, und verhindert, dass Reste unbemerkt zu lange stehen. Merksatz: einmal erwärmen ist Genuss, mehrfaches Aufkochen ist Verlust.

Wer Wintino zu Pizza servieren möchte, findet bei wintino eine unkomplizierte Gelegenheit für den Winterabend. Entscheidend bleiben 60 bis 65 Grad, kleine Gläser, sparsame Gewürze und eine saubere Lagerung. Für den Ausschank lohnt sich ein kleines Thermometer am Buffet. Damit wird der Aperitif klar, würzig und bleibt auch beim zweiten Schluck stabil.